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Gegengewichte für Stapler, Krane und Baumaschinen – nach Zeichnung in Serie
Ein Gegengewicht für Stapler, Krane oder Hubarbeitsbühnen ist ein einfaches Teil – solange Gewicht, Schwerpunkt und Lieferkette stimmen. TOP Asia Technik beschafft Gegengewichte und Ballastgewichte nach Ihrer Zeichnung aus Grauguss, als Stahlplatten-Konstruktion oder als gefüllte Stahlhülle, lackiert und transportgerecht verpackt.
- Grauguss, Stahlplatte oder Füllung
- Gewicht und Schwerpunkt dokumentiert
- Logistik für schwere Teile

- Seit 2011 aus Jena
- Rund 120 Partnerwerke in China
- Ein Vertragspartner in Deutschland
- Prüfung vor Versand inklusive
Wo Gegengewichte und Kontergewichte eingesetzt werden
Gegengewichte – auch Kontergewichte oder Ballastgewichte genannt – sorgen für die Standsicherheit von Maschinen, die Lasten außerhalb ihrer Aufstandsfläche bewegen. Beim Gabelstapler bildet das Gegengewicht meist das gesamte Heck und trägt zugleich Anhängerkupplung, Leuchten und Abdeckungen.
Weitere typische Einsätze sind Ballastplatten für Mobil- und Turmdrehkrane, Heckgewichte für Bagger und Radlader, Ballast in Hubarbeitsbühnen sowie Front- und Radgewichte für Traktoren und Landmaschinen. Allen gemeinsam: hohes Stückgewicht, niedriger Preis je Kilogramm – und deshalb ein großer Anteil von Lackierung, Verpackung und Fracht an den Gesamtkosten.
Technischer Steckbrief: Gegengewichte
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Werkstoffe | Grauguss (z. B. EN-GJL-150 oder EN-GJL-200 nach DIN EN 1561), Baustahlplatten (z. B. S235JR/S355J2 nach DIN EN 10025-2), Stahlblechhülle mit Beton-, Schwerbeton- oder Stahlschrottfüllung |
| Teilegewicht / Größe | Richtwert: von ca. 20 kg (Radgewichte) bis ca. 20 t Stückgewicht (Stapler- und Kranballast); größere Gewichte auf Anfrage |
| Toleranzen | Gussmaße nach DIN EN ISO 8062-3, meist DCTG 11–13; Gewichtstoleranz und Schwerpunktlage gesondert festlegen (Richtwert ±1–2 % Gewicht); Anschraubflächen und Bohrbilder bearbeitet |
| Oberflächen / Nachbearbeitung | Strahlen, Spachteln von Sichtflächen, Grundierung und Decklack im RAL-Ton nach DIN EN ISO 12944, Bearbeitung von Anlageflächen, Gewinden und Aufnahmen |
| Stückzahlen | keine feste Mindestmenge – ob sich die Beschaffung lohnt, hängt von Teil, Menge, Modellkosten und Fracht ab; Stahlplatten-Konstruktionen kommen ohne Gussmodell aus und eignen sich auch für kleine Mengen |
| Prüfungen | Wägung jedes Teils mit Protokoll, Schwerpunktnachweis im Erstmuster, Maßprüfung der Schnittstellen, Schichtdickenmessung, Haftprüfung (Gitterschnitt) |
| Lieferzeit | Erstmuster (inkl. Modell) im besten Fall nach ca. 3 Wochen, meist länger – je nach Komplexität bis ca. 10 Wochen; Serienfertigung je nach Menge und Komplexität ca. 4–8 Wochen (reine Produktionszeit), zzgl. Transport (Seefracht ca. 30–45 Tage) |
| Daten für die Anfrage | Zeichnung bzw. 3D-Modell, Sollgewicht mit Toleranz, Schwerpunktlage, Sichtflächen und Lackaufbau, Anschlagpunkte, Jahresbedarf und Abrufmengen, Lieferort |
Grauguss, Stahlplatten oder Füllung: Bauarten von Gegengewichten
Die Bauart hängt vor allem von Bauraum, Stückzahl und Optik ab. Je kleiner der verfügbare Raum, desto höher muss die Dichte sein.

| Bauart | Dichte (Richtwert) | Vorteile | Grenzen |
|---|---|---|---|
| Grauguss (Gussgewicht) | ca. 7,1–7,2 g/cm³ | freie Formgebung, integrierte Aufnahmen, niedriger Preis je kg bei Serie | Gussmodell nötig, raue Oberfläche, Gewichtsstreuung durch Kernversatz |
| Stahlplatten, geschweißt oder verschraubt | ca. 7,85 g/cm³ | höchste Dichte, kein Modell, auch kleine Mengen, Gewicht durch Plattenzahl einstellbar | eckige Form, Schweißverzug, Brennschnittkanten müssen nachbearbeitet werden |
| Stahlhülle mit Betonfüllung | ca. 2,3–2,5 g/cm³ | sehr günstig, große Volumen möglich | benötigt etwa dreimal so viel Bauraum wie Guss |
| Stahlhülle mit Schwerbeton oder Stahlschrott | ca. 3,5–5 g/cm³ | Kompromiss aus Preis und Bauraum | Hohlräume und Feuchte im Inneren, größere Gewichtsstreuung |
Konstruktionshinweise für Gussgewichte und Stahlgewichte

Schwerpunkt in die Zeichnung
Für die Standsicherheitsberechnung zählt neben dem Gewicht die Schwerpunktlage. Geben Sie sie mit Toleranz an und lassen Sie sie im Erstmuster nachweisen – etwa durch Wägung an drei Punkten.
Gewichtsausgleich vorsehen
Gussgewichte streuen um einige Prozent. Ausgleichstaschen, in die Stahlplatten eingeschraubt werden, oder definierte Fräsflächen erlauben das Einstellen auf Sollgewicht.
Anschlagpunkte einplanen
Gewinde für Ringschrauben oder eingegossene Ösen müssen für das volle Gewicht und den Schrägzug ausgelegt sein. Ihre Lage bestimmt auch, wie das Teil im Container verzurrt werden kann.
Massive Querschnitte bei Guss
Gegengewichte sind gewollt dickwandig. Lunker im Inneren sind funktional oft unkritisch, verschieben aber Gewicht und Schwerpunkt. Toleranzen und Grenzwerte für Lunker an Gewinden klar regeln.
Sichtflächen definieren
Beim Stapler ist das Gegengewicht Teil des Designs. Markieren Sie Sichtflächen, die gespachtelt und geschliffen werden müssen – alle anderen Flächen nur strahlen und lackieren.
Lackierung und Korrosionsschutz
Die Gussoberfläche wird gestrahlt und anschließend grundiert. Für Sichtflächen folgen Spachtel, Schliff und Decklack; üblich sind Zweischichtsysteme mit insgesamt ca. 120–160 µm Trockenschichtdicke. Den passenden Aufbau legen Sie am besten über die Korrosivitätskategorie (z. B. C3 oder C4) und die Schutzdauer nach DIN EN ISO 12944 fest.
Bei langen Seetransporten ist eine ausgehärtete Lackierung wichtig: Frisch lackierte, eng gestapelte Teile kleben aneinander oder werden an den Auflagen beschädigt. Unlackierte Bohrungen und Gewinde sollten mit Korrosionsschutzöl oder Stopfen geschützt werden.
Transport und Logistik schwerer Teile
Bei Gegengewichten kostet die Fracht je Teil oft mehr als bei jedem anderen Zeichnungsteil. Diese Punkte entscheiden über die Kosten:

Gewicht statt Volumen
Ein Container mit Gegengewichten ist schon voll, wenn er noch halb leer aussieht. Für schwere Ladung wird meist der 20-Fuß-Container genutzt; im Hinterlandtransport begrenzt die Straßenzulassung die Zuladung oft auf etwa 20–25 t (Richtwert).
Punktlasten verteilen
Der Containerboden verträgt keine hohen Punktlasten. Schwere Teile müssen auf Kanthölzern oder Tragrahmen stehen, die die Last verteilen, und nach CTU-Code gesichert werden.
Verpackung
Stabile Paletten oder Gestelle aus Holz nach ISPM 15, gegen Verrutschen gesichert. Bei Staplergegengewichten bewähren sich Gestelle, mit denen Ihr Wareneingang direkt per Stapler entladen kann.
Abrufe planen
Weil die Containerlast eine feste Stückzahl vorgibt, lohnt es sich, Bestell- und Abrufmengen an vollen Containern auszurichten. Sicherheitsbestände oder Rahmenabrufe glätten die Versorgung.
Lieferbedingung
Bei schweren Teilen ist der Frachtanteil hoch. Unser Standard ist die Lieferung frei Haus, verzollt (DDP); auf Wunsch liefern wir auch EXW oder zu anderen Incoterms – dann muss kein Frachtpuffer eingepreist werden. Vergleichen Sie Angebote immer auf derselben Basis – mehr dazu unter Incoterms: DDP oder FOB.
Kostentreiber bei Gegengewichten
Rohstoffpreis
Gussgewichte werden praktisch nach Kilogramm bezahlt; Schrott- und Roheisenpreise schlagen direkt durch. Bei längerfristigem Bedarf kann eine Materialpreisgleitklausel im Angebot sinnvoll sein.
Optik
Spachteln und Schleifen von Sichtflächen kann mehr kosten als das Gießen selbst. Klare Sichtflächendefinition spart viel Geld.
Enge Gewichtstoleranz
Eine Toleranz von ±0,5 % erfordert Nacharbeit oder Ausgleichsgewichte an jedem Teil. Prüfen Sie, welche Toleranz die Standsicherheitsberechnung wirklich verlangt.
Bearbeitung
Nur Anschraubflächen und Bohrbilder bearbeiten lassen. Große Planflächen an mehreren Tonnen Guss binden teure Großmaschinen.
So läuft die Beschaffung von Gegengewichten ab
Bauart klären
Gemeinsame Bewertung von Guss, Stahlplatte oder Füllung anhand von Bauraum, Menge und Optik.
Angebot inklusive Fracht
Preis je Teil mit Modell, Lackierung, Verpackung und Transport bis zum vereinbarten Lieferort.
Erstmuster mit Wägeprotokoll
Gewicht, Schwerpunkt, Schnittstellenmaße und Lackaufbau werden dokumentiert; Sie prüfen das Erstmuster und geben es frei.
Serie in Containerlosen
Fertigung und Versand in vollen Containerladungen, jedes Teil gewogen und gekennzeichnet.
Häufige Fragen zu Gegengewichten
Warum bestehen Stapler-Gegengewichte meist aus Grauguss?
Grauguss verbindet hohe Dichte, freie Formgebung und niedrigen Werkstoffpreis. Das Heck eines Staplers mit Rundungen, Aufnahmen und Durchbrüchen lässt sich in einem Stück gießen – als Schweißkonstruktion wäre das deutlich aufwendiger.
Wie genau muss das Gewicht eines Gegengewichts sein?
Das legt die Standsicherheitsberechnung Ihrer Maschine fest. Üblich sind Toleranzen im Bereich von ±1–2 % des Sollgewichts, ergänzt um eine Vorgabe zur Schwerpunktlage.
Kann ich ein Gussgewicht durch eine Betonfüllung ersetzen?
Nur wenn genug Bauraum vorhanden ist: Beton hat etwa ein Drittel der Dichte von Grauguss. Schwerbeton mit Stahlzuschlag liegt dazwischen, streut aber stärker im Gewicht.
Lohnt sich der Import schwerer Teile aus China trotz Fracht?
Das hängt vom Verhältnis aus Teilpreis, Lackierung und Frachtkosten ab. Weil der Frachtanteil bei Gewichten hoch ist, rechnen wir Gegengewichte immer mit Lieferung bis zu Ihrem Werk und vergleichen ehrlich mit europäischen Bezugsquellen.
Wie werden Ballastplatten für Krane geliefert?
Meist als stapelbare Platten mit Zentrierungen und Anschlagpunkten, auf Holzgestellen gesichert. Jede Platte sollte mit Gewicht und Teilenummer gekennzeichnet sein, damit auf der Baustelle keine Verwechslungen passieren.
Was ist der Unterschied zwischen Gegengewicht und Ballastgewicht?
Im Sprachgebrauch werden die Begriffe oft gleich verwendet. Gegengewicht bezeichnet meist ein festes, in die Maschine integriertes Teil, Ballastgewicht eher zusätzliche, abnehmbare Gewichte wie Kranballast oder Frontgewichte.
Verwandte Teilearten
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